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Julius, Zimmerer, Taglieber Holzbau GmbH

22 Jahre, 3. Ausbildungsjahr, Taglieber Holzbau GmbH
Azubi-Interviews
Veröffentlicht am 25.02.2021

22 Jahre, 3. Ausbildungsjahr, Taglieber Holzbau GmbH

Faktencheck:

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsort: Oettingen in Bayern
  • Ausbildungsart: 1. Jahr Berufsgrundschule, anschließend duale Ausbildung
  • Schulabschluss: mind. Qualifizierender Hauptschulabschluss, auch mit Realschulabschluss/Abitur möglich
  • Bewerbungsart: schriftlich, postalisch oder per E-Mail
  • Weiterbildungen: Vorarbeiter, Meister, Techniker
  • Verdienst: 2. Jahr 1.230€, 3. Jahr 1.495 €

Wieso hast du dich gerade für diese Ausbildung entschieden?
Bauen mit Holz hat mich von klein auf begeistert. Mit meiner Familie habe ich beispielsweise schon als Kind eine Küche gebaut. Vor meiner Ausbildung habe ich ein Praktikum bei Taglieber absolviert, danach wusste ich: Zimmerer ist mein Traumberuf. Ich finde es toll, jeden Tag zu sehen, was man geschafft hat.

Was gehört zu deinen Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages?
Es gibt vier Geschäftsbereiche, die ich alle durchlaufe. So lerne ich die ganze Bandbreite des Zimmererberufs kennen. In der Vorfertigung lerne ich z.B. den Umgang mit modernen CNC-Maschinen. Auf der Baustelle richten wir ganze Gebäude oder Dachstühle in kürzester Zeit auf. Ein besonderer Tag ist immer das Richtfest, die Freude der Bauherren ist ansteckend.

Wie haben dich die Kollegen aufgenommen?
Ich wurde sofort ins Team integriert, in alle Aufgaben miteinbezogen und gut eingearbeitet. Alle sind sehr motiviert und der Umgang miteinander super. Wer lernwillig und engagiert ist, darf früh eigenständig Aufgaben übernehmen.

Wie oft besuchst du die Berufsschule?
Im 1. Jahr, dem Berufsgrundschuljahr, sind wir durchgehend an der Schule und nur wenige Wochen zum Praktikum im Betrieb. Im 2. und 3. Jahr sind wir abwechselnd im Betrieb, haben Blockunterricht an der Berufsschule und überbetriebliche Ausbildung bei der Handwerkskammer.

Wie stehen die Übernahmechancen nach deiner Ausbildung?
Von Anfang an war klar, dass der Betrieb uns gerne übernehmen möchte. Hier gibt es auch viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufsbilder, die einem nach der Ausbildung offen stehen.

Bild: © Marco Kleebauer im Auftrag des Wirtschaftsförderverbandes DONAURIES