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Julia, Examinierte Pflegefachfrau, Diakoniestation Nördlingen

1. Ausbildungsjahr, www.diakonie-donauries.de
Azubi-Interviews
Veröffentlicht am 25.02.2021

1. Ausbildungsjahr, www.diakonie-donauries.de

Faktencheck:

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Standorte: Deiningen, Donauwörth, Harburg, Nördlingen, Oettingen
  • Schulabschluss: Realschul- bzw. gleichwertiger mittlerer Bildungsabschluss, u.a.
  • Bewerbungsart: schriftlich und online
  • Weiterbildungen: Wundfachkraft, Praxisanleiter, Fachkraft für Gerontopsychiatrie
  • Verdienst: 1: 1.173 €, 2: 1.243 €, 3: 1.354 €

Wieso hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich arbeite gerne mit Menschen und habe schon zwei Jahre als Betreuungskraft in der Diakoniestation gearbeitet. Ich kenne bereits die Station, die Kollegen, die Arbeit und vieles mehr. In der Pflege ist kein Arbeitstag wie der andere. Man trifft auf sehr viele unterschiedliche Menschen, mit ihren Stärken und Schwächen. Die Leute sind nicht nur Patienten, die ich versorgen muss. Ich kann ihnen wirklich menschlich begegnen, also etwas Gutes tun. Das gefällt mir. Wegen dieser Eindrücke habe ich mich für die neue generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau beworben. Sie wird seit 1. September 2020 angeboten.

Was gehört zu deinen Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages?
Es dreht sich alles um die Pflege, also die Versorgung der Menschen und die Unterstützung im Alltag. Dazu zählen auch kleine hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Frühstück zubereiten und den Einkauf erledigen. Weitere Aufgaben sind Medikamente zu richten und zu verabreichen, und die Pflegeleistungen zu dokumentieren.

Was planst du nach der Ausbildung zu machen?
Ich möchte gerne bei der Diakoniestation in Herkheim bleiben, da das Team und die Kollegen sehr freundlich sind. Außerdem wohne ich in der Nähe und habe ich es nicht weit zur Arbeit.

Macht die Ausbildung Spaß und gibt es eventuell Tätigkeiten, die du nicht so gerne ausführst?
Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß! Ich kann die Menschen zu Hause besuchen, treffe sie in ihrem eigenen Umfeld und finde es spannend zu sehen, wie sie leben und was für sie wichtig ist. Sehr interessant finde ich, dass man in viele Fachbereiche einen Einblick bekommt und man sich im 3. Ausbildungsjahr auf ein Gebiet spezialisieren kann. Möchte man lieber mit Senioren oder mit Kindern arbeiten? Lieber im Krankenhaus oder in der Psychiatrie? Diese Flexibilität finde ich toll. Was nicht zu meinen Lieblingsaufgaben zählt ist der Papierkram. Aber es gehört eben dazu.