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Jakob, Duales Studium Soziale Arbeit, KJF Augsburg in Kooperation mit der DHBW Heidenheim

Jakob absolviert ein Duales Studium Soziale Arbeit (Studienrichtung Kinder- und Jugendhilfe) bei der KJF Augsburg in Kooperation mit der DHBW Heidenheim.
Azubi-Interviews
Veröffentlicht am 02.10.2020

Jakob absolviert ein Duales Studium Soziale Arbeit (Studienrichtung Kinder- und Jugendhilfe) bei der KJF Augsburg in Kooperation mit der DHBW Heidenheim.

Faktencheck:

  • Studienbeginn: jeweils zum 1. Oktober des Jahres
  • Studiendauer: 3 Jahre (6 Semester)
  • Mögliche Standorte: im gesamten Gebiet der Diözese Augsburg
  • Schulabschluss: allgemeine/fachgebundene Hochschulreife
  • Bewerbungsart: online
  • Bewerbungsfrist: 30.09. im Vorjahr des Studienbeginns
  • Verdienst: 1.018 Euro (im ersten Studienjahr)

Warum hast du dich für ein duales Studium der Sozialen Arbeit entschieden?

Hauptsächlich wegen der guten Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis, dadurch sind viele Inhalte greifbarer. Der Vorteil bei der KJF Augsburg ist zudem, dass ich während des Studiums in bis zu sechs verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit tätig werden kann. So kann ich mich in vielen Einsatzgebieten ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Die Soziale Arbeit ist ja ein riesiges Arbeitsfeld.

Wie sieht der Wechsel zwischen Theorie und Praxis im dualen Studium ganz konkret aus?

Der Wechsel findet immer quartalsweise statt, also drei Monate Studium, drei Monate Praxis. Die Theorie findet in der Regel in Heidenheim statt, während Corona gab es natürlich auch für uns Online-Vorlesungen.

Was sind die Tätigkeiten während der Praxisphasen?

Bisher hatte ich zwei Praxiseinsätze. Im Berufsbildungswerk Kempten habe ich bei den berufsvorbereitenden Maßnahmen mitgearbeitet und Jugendlichen Hilfestellungen bei der Berufsorientierung und bei der Vorbereitung auf einen Schulabschluss gegeben. In einer stationären Wohngruppe des Frère-Roger- Kinderzentrums in Augsburg habe ich den Alltag der dort lebenden Jugendlichen begleitet.

Welche Eigenschaften sollte man für das Studium auf alle Fälle mitbringen?

Man sollte ein gewisses Maß nach Strukturiertheit und Engagement mitbringen für das duale Studium, das sich vom Studium an einer normalen Hochschule unterscheidet. Ein Nachteil ist, dass man keine vorlesungsfreien Zeiten, sondern ganz normal 30 Tage Urlaub im Jahr hat. Ein großer Vorteil ist aber natürlich die Vergütung während des kompletten Studiums. Für die Soziale Arbeit an sich sollte man Lust auf die Arbeit mit und für andere Menschen haben und offen sein.