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Freude am Lernen

Mit Montessori-Pädagogik zum Fachabitur
Berufseinstieg
Veröffentlicht am 21.09.2020

Die Montessori-FOS in Wertingen bietet in den Zweigen Sozialwesen, Wirtschaft/Verwaltung und Gestaltung:

  • die Kombination von fachpraktischer Ausbildung und gehobenen Lerninhalten, die bis zum (Fach-)Abitur führen
  • 3 Praktika, die jeweils ca. 6 Wochen dauern und auch im Ausland absolviert werden können
  • intensive Teambildung in den ersten Schulwochen
  • projektorientiertes Arbeiten mit Präsentationen
  • persönliches Feedback und Unterstützung beim Herausfinden der eigenen Ziele

Die Schüler können in den Freiarbeitsphasen ihre eigenen Schwerpunkte setzen: Was macht mir noch Schwierigkeiten? Wo bin ich schon sicher? Neben dem Unterricht gibt es begleitete Studierzeiten für Gruppen- und Einzelarbeit. Die Lehrkräfte
beraten die Schüler beim individuellen Lernprozess ohne Noten. Die Anmeldung ist mit Mittlerer Reife (ohne bestimmten Notenschnitt) möglich.

Stimmen aus der Montessori-FOS Wertingen

Raphael, 11. Kl., Fachrichtung Sozialwesen

Mein 1. Praktikum habe ich im Waldkindergarten verbracht und festgestellt, dass der Unterricht den Praxisalltag widerspiegelt.
Lernen ohne Druck: Ich komme von der Realschule und bin nach dem Abschluss an die Montessori-FOS gewechselt. Da merke ich den großen Unterschied, wenn der Druck wegfällt. Ich kann jetzt sagen: „Ich hab keinen Stress. Ich weiß, dass ich das noch lernen muss und lerne das auch.“ Klar, zur Abschlussprüfung muss es dann stehen, aber bis dahin fällt ein sehr, sehr großer Druck weg.
Was bringt dir die Montessori-FOS? Mein Plan ist, dass ich Richtung 13. Klasse will und dann auf die Uni. Ich habe für mich diesen Weg gefunden. Jeder muss in sich hören, was er mag und braucht und dann sein Leben in diese Richtung lenken.

Smilla, 12. Kl., Fachrichtung Wirtschaft

Ich bin seit der 1. Klasse an der Montessori-Schule. Das Konzept, wie man mit Lehrern Kontakt hat und wie man lernt, ist genau mein Ding. Durch mein Schülerpraktikum bin ich in den Bankbereich gerutscht und dort aufgegangen, deshalb war der Schritt in den Wirtschaftszweig der Montessori-FOS für mich der einzig richtige Weg. In diesem Zweig schaut man sich an, wie ein Unternehmen aufgebaut ist, was für Arbeitszeitmodelle es gibt, wie ein Preis kalkuliert wird, etc. Die Lehrer sind allzeit für dich da, wenn du etwas brauchst. Man wird nicht angetrieben etwas zu tun. Es kommt von dir und diese Eigenverantwortung trägt dich im Leben.

Hannah, Fachrichtung Gestaltung, FOS 13

Alle, die gerne praktisch arbeiten, malen, zeichnen und sich auch für die theoretische Kunst interessieren, sind im Gestaltungszweig richtig. Wie funktioniert Perspektive? Wie ist eine Bildkomposition aufgebaut? Warum wirkt das Bild, wie es wirkt? Meine Praktika waren zweimal in einer Medienagentur und einmal in Peru. Es war einfach toll, in die Sprache ganz einzutauchen, eine andere Kultur kennen zu lernen, auch die andere Arbeitswelt im Vergleich zu Deutschland.
Lernen selbst strukturieren: Es gibt einen Lernplan und Sachen, die man am Ende für die Prüfung können muss. Zum großen Teil kann man seinen Lernplan aber selbst strukturieren. Das heißt, wenn ich in Mathe merke, das fällt mir leicht, dann plane ich dafür weniger Zeit ein und nutze den Puffer für etwas, das mir nicht so liegt.
Allgemeines Abitur: Wir sind eine Gruppe von acht Leuten und haben keinen Stundenplan und auch keine Anwesenheitspflicht. Wenn wir Hilfe brauchen, können wir Lehrerstunden buchen.
Was hat dir die Montessori-FOS gebracht?
Mir hat es gebracht, dass ich mir ein Thema erarbeiten und strukturieren kann und weiß, wenn ich es durchgearbeitet habe, dann kann ich das auch. Wie gehe ich an ein Thema ran? Wie lerne ich am besten? Das macht man hier ganz viel und das nehme ich mit.

Carolin, Sozialwesen, ehemalige Schülerin

Nach meinem Fachabitur habe ich ein bisschen gejobbt und danach Soziale Arbeit studiert. Ich arbeite jetzt als Sozialarbeiterin an einer Realschule. Tatsächlich kann ich viel von der Montessori-Pädagogik in meine Arbeit einbringen. Lernen im eigenen Rhythmus: Das Lernen im eigenen Rhythmus war sehr wichtig für mich. Der Lehrplan ist da, aber dennoch ist Zeit gewesen, sodass ich manche Aufgaben wiederholen konnte, um sie wirklich zu verstehen. Irgendwann hat man die Kurve gekriegt und war wieder auf dem gleichen Stand wie die Mitschüler. Anderes ging dafür schneller.
Was hat dir die Montessori-FOS gebracht?
Vor allem während meiner Bachelorarbeit konnte ich sehen, wie sich mein angebahntes wissenschaftliches
Arbeiten weiterentwickelt hat. Neben dem Fachabitur habe ich auch meine Persönlichkeit entwickelt. Wie man mit verschiedenen Charakteren arbeitet und sich auch reiben darf. Dafür ist Raum da und draußen im Berufsleben ist es wichtig „Stand“ zu haben. Ich erinnere mich sehr gerne an meine Schulzeit.