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Fabian, Altenpfleger, Diakonie Donau-Ries

Fabian ist Azubi im dritten Ausbildungsjahr bei der Diakoniestation Oettingen. Bald kann er sich examinierter Pflegefachmann nennen.
Azubi-Interviews
Veröffentlicht am 21.02.2020

Fabian ist Azubi im dritten Ausbildungsjahr bei der Diakoniestation Oettingen. Dort absolviert er die Ausbildung zum Altenpfleger (m/w/d). Bald kann er sich examinierter Pflegefachmann nennen.

Faktencheck:

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Standorte: Deiningen, Donauwörth, Harburg, Nördlingen, Oettingen
Schulabschluss: Realschul- bzw. gleichwertiger mittlerer Bildungsabschluss, u.a.
Bewerbungsart: schriftlich und online
Weiterbildungen: Wundfachkraft, Praxisanleiter, Fachkraft für Gerontopsychatrie
Verdienst: 1: 1.123€, 2: 1.193€, 3: 1.304€

Wieso hast Du Dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Ich habe eine Ausbildung zum Kinderpfleger gemacht. Anschließend begann ich eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Da mir der pflegerische Aspekt im Umgang mit kranken Menschen immer wichtiger wurde, habe ich beschlossen, eine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger zu beginnen.

Was gehört zu Deinen Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages?

Die Arbeit in einer ambulanten Pflegeeinrichtung ist sehr vielseitig. Sie umfasst die Kernkompetenzen des Pflegeberufs, also die Grund- und Behandlungspflege und die Krankenbeobachtung. Ein immer wichtiger werdender Aspekt ist die Beratung von Angehörigen und Kranken in vorbeugenden Maßnahmen und natürlich die gesetzlichen Ansprüche. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit besteht in der Mitarbeit an der Pflegeplanung, der Dokumentation und am Erstellen von Anamnesen.

Was lernst Du während Deiner Ausbildung?

Die Ausbildung ist in die schulische und in die praktische Ausbildung aufgeteilt. In der Schule werden uns die medizinischen Grundlagen, die Pflegetheorien, Rechte und Pflichten und natürlich die Pflegepraxis beigebracht. Im praktischen Teil der Ausbildung zeigen uns die Mentoren dann auf den Hausbesuchstouren, wie wir unsere Grundlagen in die Praxis umsetzen können. Wir sind in enger Begleitung mit unseren Mentoren und finden bei ihnen immer ein offenes Ohr für unsere Belange.

Welche Anforderungen stellt Dein Ausbildungsbetrieb an Dich?

Im Betrieb wird von mir eine hohe Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit gefordert. Auch ein guter Umgang mit unseren Klienten und deren Angehörigen ist eine elementare Erwartung. Es wird auch ein hohes Einfühlungsvermögen in die Situation der Klienten erwartet. Man muss flexibel sein (im gegenseitigen Einverständnis) und sich ständig neuen Herausforderungen stellen können. Es wird erwartet, auch an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten. Und das Wichtigste von allem ist natürlich im ambulanten Dienst der Führerschein.