
17.09.2025 ● Redaktion AzubiMovie
Tuana - Ausbildung zur Pflegefachhelferin in den Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
📌 Name: Tuana
🎓 Ausbildungsberuf: Pflegefachhelferin
📅 Alter: 16 Jahre
🎓 Ausbildungsjahr: 1. Ausbildungsjahr
🏢 Betrieb: Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
📍 Ausbildungsort: Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
🕒 Ausbildungsdauer: 1 Jahr
🎓 Schulabschluss: Mittelschulabschluss
📈 Weiterbildungsmöglichkeiten: 3-jährige Pflegeausbildung
💶 Verdienst:
- Ausbildungsjahr: 950 €
1️⃣ Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?
Schon seit der 6. Klasse wollte ich im sozialen Bereich arbeiten. In meiner Familie sind einige in der Pflege tätig und haben mir oft spannende Geschichten aus ihrem Alltag erzählt: von Operationen, besonderen Momenten und emotionalen Situationen. Das hat mich sehr inspiriert. Außerdem finde ich es toll, dass man in diesem Beruf nie aufhört zu lernen und sich immer weiterentwickeln kann.
2️⃣ Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?
Wenn ich Frühschicht habe, beginnt diese um 6 Uhr. Nach der Übergabe vom Nachtdienst gehe ich zu den Patienten, messe ihre Vitalwerte wie Blutdruck und Puls und dokumentiere die Ergebnisse in der digitalen Patientenakte. Anschließend helfe ich den Patienten bei der morgendlichen Pflege, teile das Frühstück aus und unterstütze die Pflegefachkräfte, beispielsweise bei der Mobilisation von frisch operierten Patienten oder beim Verbandswechsel. Ich begleite Patienten auch zu Untersuchungen oder helfe ihnen, ihre Taschen zu packen, wenn ihre Entlassung ansteht. Am Ende der Schicht informieren wir die Kollegen, die den Dienst übernehmen, über alles Wichtige, das im Laufe des Tages passiert ist.
3️⃣ Welche Anforderungen stellt dein Ausbildungsbetrieb an dich?
Zu den wichtigsten Punkten gehören Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Sorgfalt.
4️⃣ Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre in deinem Betrieb beschreiben?
In den Wertachkliniken herrscht eine familiäre und freundliche Atmosphäre. Man kennt sich und unterstützt sich gegenseitig. Das ist vor allem in emotional schweren Situationen hilfreich. Wenn Patienten beispielsweise eine schwere Diagnose erhalten, ist das besonders wichtig. Wir haben aber auch tolle Firmenevents. Da lachen und tanzen wir gemeinsam, wie beim Sommerfest.
5️⃣ Hast du vor deiner Ausbildung ein Praktikum gemacht?
Ja, ich habe zwei Wochen in einem Seniorenheim gearbeitet und anschließend ein halbes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem großen Klinikum absolviert. Das hat mir geholfen, einen guten Einblick in das Berufsfeld zu bekommen.
6️⃣ Was war die größte Umstellung vom Schulalltag in die Ausbildung?
Ganz klar: die Schichtarbeit. Jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten aufzustehen und manchmal erst spät nach Hause zu kommen, war am Anfang echt ungewohnt. Auch die Freizeit ist weniger geworden. Aber die Verantwortung, die ich habe, gefällt mir und motiviert mich, jeden Tag mein Bestes zu geben.
7️⃣ Was motiviert dich, auch in schwierigen Zeiten weiterzumachen?
In solchen Momenten erinnere ich mich daran, warum ich diesen Beruf gewählt habe: um Menschen zu helfen und für sie da zu sein. Das Gefühl, jemandem den Tag ein Stück besser machen zu können, gibt mir Kraft. Ich sehe jede Herausforderung auch als Chance, dazuzulernen.




